DIY-PROFI-TIPP: Parkett schleifen

Schritt 1: Sockelleisten und evtl. Nägel aus dem Boden entfernen. Boden gründlich reinigen.

Schritt 2: Im ersten Schleifgang werden alte Lack-, Wachs- oder Ölreste sowie Verschmutzungen entfernt. Verwenden Sie Schleifpapier mit Körnung 24 und 36. Der Grobschliff sollte diagonal zur Maserung des Holzes erfolgen.

Schritt 3: Für den Zwischenschliff verwenden Sie ein Schleifpapier mit 60er Körnung. Achten Sie hierbei besonders auf die Verlegerichtung des Parketts. Grundsätzlich gilt:
Fischgrätparkett: in diagonalen Bahnen mit der Maserung des Holzes schleifen
Mosaikparkett/Würfelparkett: diagonal zum Verlauf der Fasern schleifen
Stabparkett: Schleifen im Winkel von 7 bis 15 Grad

Schritt 4: Feinschliff entlang der Maserung

Schritt 5: Eine Rand- und Eckenschleifmaschine mit Schleifpapier mit 40er Körnung hilft Ihnen beim Abschleifen der Ränder und Ecken. Schleifen Sie die noch unberührten Stellen in kreisenden Bewegungen.

Schritt 6: Bessern Sie Risse im Parkett mit Parkettspachtel aus, den Sie mit Schleifstaub anrühren. Anschließend erneut gründlich staubsaugen.

Schritt 7: Ein letzter Schleifgang mit einer 100er bis 120er Körnung (auch Ecken und Randbereiche). Schleifen Sie parallel oder quer zum Lichteinfall.

Schritt 8: Boden reinigen

Schritt 9: Boden mit Lack, Öl oder Wachs versiegeln
Die Anzahl der Schleifgänge richtet sich nach dem Grad der Beanspruchung:
Für eine Auffrischung von Böden genügen meist drei Schleifgänge, bei starker Verschmutzung benötigen Sie wahrscheinlich 5 bis 6 Schleifgänge.